
Zur Einreise nach Australien sind ein Reisepass (mind. sechs
Monate Güligkeit) und ein Touristenvisum
nötig.
Da wir alles über das Reisebüro gebucht haben,
brauchten wir uns darum nicht zu kümmern.
Ein Langzeitvisum oder ein "Working Holiday Visum" ist nur über die Australische Botschaft in Berlin erhältlich (siehe Themen-Links).
Vereinfacht gesagt ist jegliche Einfuhr von Lebensmitteln und tierischen Produkten od. Pflanzen verboten.
Wer selbst Auto fahren will, muss sich neben seinem gültigen nationalen Führerschein, auch einen internationalen ausstellen lassen.
Spezielle Impfungen sind nicht notwendig. Eine Auslands-Krankenversicherung ist jedoch sehr zu empfehlen weil kein Gesundheitsabkommen zwischen Australien mit der Schweiz, Österreich und Deutschland besteht.
Wertvolle Infos sind beim Australischen Fremdenverkerhrsverband nach zu lesen (siehe Themen-Links).
In Australien herrscht Linksverkehr. Wir hatten uns sehr schnell daran gewöhnt, zumal unser "Campervan" über ein Automatikgetriebe verfügte. Dadurch entfiel das ungewohnte Schalten mit der linken Hand. Als sehr angenehm empfanden wir die vielzähligen Schilder auf Verkehrsinseln und nach Abzweigungen mit dem Hinweis "Keep left".
In Städten ist der Verkehr genau so dicht wie in
anderen
vergleichbaren Orten auf der Welt, das gilt auch für den
Verkehrskollaps in der "rusch hour" in den Millionenstädten.
Außerhalb der Ortschaften reduzieren sich die Fahrbahnen
rasch
auf je eine pro Richtung und sind vergleichbar mit kleinen
Bundes- oder Kreisstraßen bei uns. Entsprechend
gering ist die Durchschnittsgeschwindigkeit, sie liegt bei etwa 60 km/h.
Auf dem Stuart Highway, der langen Nord-Süd-Verbindung durch das rote Zentrum sind mit einem Camper Durchschnittsgeschwindigkeiten von 100 km/h gut zu erreichen, weil die Streckenführung zum Teil schnurgerade ist und es im Bereich des Northern Territory keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt.
Dort, wie auch auf anderen Überlandstrecken, ist der Straßenverkehr gering.
Nachtfahrten, oder Fahrten in der Dämmerung sollten
vermieden
werden, denn viele Tiere sind nachtaktiv und die Unfallgefahr steigt
enorm. Jeden Morgen finden sich auf oder neben der Fahrbahn Zeugnisse
nächtlicher Zusammenstöße.
So schätzen wir die Anzahl der Kadaver, die wir auf unserer
Route
gesehen haben, auf über 100. Ein Pferd, zwei Kamele, etwa
fünfzehn Rinder, einige Schafe und der Rest waren
Kängurus.
Ich fuhr zweimal in der Dämmerung, was immer mit
erhöhter Adrenalin-Ausschüttung verbunden war, denn
einige
Kängurus hüpften jedesmal in kurzer Distanz vor uns
über
die Fahrbahn.
Wir wollten uns einen Überblick über den
Australischen
Kontinent verschaffen, dazu bot sich das so genannte "große
U"
an. Es beinhaltet die Ost- und Südküste mit der
Durchquerung
des Outback von Süd nach Nord auf dem Stuart-Highway. Ein
Monat
war eine ziemlich knapp bemessene Zeit dafür.
Es gibt jedoch verschiedene Reiseformen und Zusammenstellungen um sich
in Australien umzusehen. Sollte es uns möglich sein, noch
einmal
nach Australien zu reisen, dann werden wir ein enger begrenztes Gebiet
intensiver besuchen.
1. Flug & Cairns 2. Queensland 3. New South Wales 4. Viktoria 5. South Australia 6. Northern Territory
Was Sie noch interessieren könnte: Themen-Links und Inhaltsverzeichnis

Impressum Kontakt Inhaltsverzeichnis/sitemap Haftungsausschluss/disclaimer
© Alle Rechte bei: Franz J. Kaiser, Delbrück URL: http://www.f-j-kaiser.de