So, das Basisfahrzeug steht nun vor der Tür.
Nach der ersten
Wagenwäsche siegt
unsere Neugier, wir können es kaum erwarten unseren Grundriss im realen Fahrzeug
mit Tape auf dem Boden zu markieren.
Das
hatten wir zwar schon mal im Wohnzimmer ausprobiert, aber hier im
Laderaum hat man doch ein unmittelbareres Raumgefühl.
Au weia, das wird aber eng. Eine weitere Ausdehnung der Leibesfülle muss von nun an unbedingt vermieden werden.

Zuerst wird nun die Trennwand zwischen Fahrkabine und Laderaum
ausgebaut. Beim Ducato ist das kein Problem, sie ist nur verschraubt.
Auch die Hartfaserplatten die als Laderaumverkleidung dienen, sind nur
verschraubt und sehr schnell abmontiert.
Der Holzboden aus Multiplexplatte (so genannter Siebdruckplatte) in 10
mm Stärke ist durch Blindnieten mit dem Fahrzeug verbunden.
Hier müssen jetzt die Nietkappen mit einem Bohrer ausgebohrt
werden, dass hält schon länger auf.
Nachdem die zwei mal geteilte Bodenplatte entfernt ist, sieht man,
wieviel Schmutz und Kleinstteile in den letzten beiden Jahren seinen
Weg durch die Ritzen in die Hohlräume zwischen den Bodensicken
gefunden hat. Nach dem Besen, tritt die Drahtbürste und der
Staubsauger in Aktion, und zwar auch in den Tiefen der seitlichen
Taschen, die bis in die Längsholme reichen. Hinter den
Radkästen der Hinterachse findet sich besonders viel Sand, das
lässt auf Undichtigkeiten zwischen Radkasten und
Längsholmen schließen. Die Öffnungen, die
wir finden, werden mit dauerelastischer Acrylmasse abgedichtet. Silikon
aus der Kartusche nehme ich nicht so gerne, weil die
Essigsäure den Lack und das Blech angreifen kann.
Nachdem die Nietenschäfte ausgetrieben, und die überflüssigen Befestigungslöcher mit kurzen Blindnieten und Dauerelastischer Dichtungsmasse verschlossen sind, wird lackiert. Es gibt die verschiedensten Arten der Rostvorsorge. Wir haben uns für eine zwei malige Lackierung mit Flüssigkunststoff entschieden, die im Bodenbereich, den seitlichen Längsholmen und den Seitenblechen bis zur Höhe der ersten Längsriegel, aufgebracht wurde. Weil die X-trem Isolierung auf die Seitenwände aufgeklebt werden sollte, hat Kriechöl oder Hohlraumversiegelung jetzt hier nichts verloren, denn wo Spuren davon hingelangt sind, klebt nichts mehr.
Durchbrüche sind unumgänglich, aber auch mit Problemen behaftet. Sie sind eine latente Gefahr für Undichtigkeiten (Wasser, Staub, Isolation unterbrochen), Rost und Einbruch, wenn man an Fenster und Luken denkt.
Wir haben uns bemüht so wenig Löcher wie möglich in das Auto zu schneiden, aber es sind trotzdem sehr viele.
Profi-Ausbauer haben i.d.R. auch Profiwerkzeug, z.B.
Widia-Kreisbohrsägen, mit denen man durch den Boden bzw. die
Wand, die Isolierung und das Blech der Außenhaut in einem
Rutsch durchsägen kann. Eine prima Sache, aber für
jeden Durchmesser wird ein separates Werkzeug gebraucht. Ein anderes
Gerät ist ein elektrischer Blechknabber, der den Vorteil hat,
nicht die verteufelten kleinen Sägespäne einer
Stichsäge mit Metallblatt zu erzeugen. Diese Späne
fliegen überall hin, sind schwer restlos zu entfernen und
bilden in kürzester Zeit Rostnester.
Als Selbstbauer nutzt man für einen einzigen Ausbau meistens
die schon vorhandenen Bohrer oder Stichsäge mit den
angesprochenen Nachteilen. Wenn man sauber und umsichtig damit
arbeitet, geht das aber auch.
Zuerst wird von innen und außen gemessen und zur Sicherheit noch einmal gemessen. Dann wird angekörnt und ein Pilotloch gebohrt, natürlich nicht direkt am Rand. Somit existiert jetzt ein Fixpunkt an dem die Messung noch einmal korrigiert werden kann. Am Beispiel einer Dachluke, wird nun der endgültige Sägeausschnitt von außen angezeichnet. Jetzt wird um den geplanten Ausschnitt herum das Blech mit Tape abgeklebt, damit der Sägefuß und Späne nicht den Lack verkratzen. Anschließend werden Putzlappen zu einer Wurst gedreht und in größerem Abstand um den künftigen Ausschnitt geklebt (Tape). Besser ist es, eine dünne Malerplane über das Fahrzeug zu legen und um den gewünschten Ausschnitt ein Loch in die Plane hinein zu schneiden und mit Klebeband auf der Blechoberfläche zu verkleben. Das dient zum Bändigen der umherfliegenden Sägespäne, bzw. dem Fernhalten der Späne vom Blech, denn:
Anschließend eine Decke oder Plane unter den Ausschnitt hängen um die durchfallenden Späne aufzufangen. In alle vier Ecken wird ein Loch gebohrt, das Sägeblatt eingesetzt und los geht es.
Ich muss gestehen, als
ich das erste Loch in die Außenhaut gebohrt habe, hatten sich
die Nackenhaare aufgestellt ( das legt sich aber mit jedem weiteren
Durchbruch).
Die Blechkanten werden anschließend mithilfe einer Feile mit
feinem Hieb entgratet und zwei- besser dreimal lackiert um dem Rost
keine Chance zu lassen.
Bei den anderen Durchbrüchen geht man
sinngemäß vor.
So habe ich es jedenfalls gemacht.
Durchbrüche bis 30 mm Durchmesser können sehr gut mit einem Schälbohrer hergestellt werden. Er ist konisch, von 4 bis 30 mm, rupft, reißt und schlägt nicht in Blech, aber es gilt aufzupassen, dass man nicht zu feste drückt und das Loch dann zu groß ist. Die 20 EUR für das Werkzeug haben sich jedenfalls gelohnt.

Der Fußboden soll eine ebene Fläche
schaffen, isolieren, Schall dämmen, eine pflegeleichte
Oberfläche haben und nicht zuletzt die Befestigung von
Möbeln und Gerät ermöglichen.
Als Bodenplatte eignet sich hervorragend eine
Siebdruck-Multiplex-Platte, sie hat aber auch ihren Preis. Als
Alternative und wegen dem tiefen Schwerpunkt, kann auch wasserfest
verleimte Langspanplatte (OSB-Platte) gewählt werden. Sie hat
eine bessere Biegesteifigkeit als normale Spanplatte und wiegt ca. 560
kg/m3.
Der Fußbodenaufbau sieht bei uns so aus:
Das Bodenblech, in Sicken gepresst. Die Sickenvertiefungen von ca. 1 cm
sind nicht extra ausgefüllt, aber Luft ist ja auch ein
Isolator. Darauf eine 1 cm dicke X-trem-Isolationsmatte, nicht
verklebt. Darüber liegt die Original-Bodenplatte aus
Siebdruck-Multiplex, auf der Unterseite verstärkt um eine 5 mm
Pappel-Sperrholzplatte. Darauf ist ein grauer PVC-Belag verklebt.
Mit Stichsäge und Metallsägeblatt kann man nicht durch den ganzen Fußbodenaufbau hindurchsägen (Sägeblätter zu kurz), außerdem würden die Metallspäne in den Sickenhohlräumen bösen Schaden anrichten können, wenn sie nicht beseitigt werden. Deshalb mussten wir leider mehrmals den provisorisch verlegten Boden wieder aufnehmen bis alle Bodendurchbrüche fertig waren.
Das spielt sich so ab, dass nach der Messarbeit im und unter
dem Fahrzeug, die Pilotlöcher gebohrt werden. Dann kommt die
Bodenplatte wieder raus und die Öffnungen werden jetzt separat
mit Metall- bzw. Holzsägeblatt herausgesägt. Nach dem
Versäubern der Schnittkanten, werden von unten
Bodenlüfter (Querschnitt)
mit dauerelastischer Dichtungsmasse und Popnieten eingesetzt. Sie haben
die Aufgabe, Feuchtigkeit und Schmutz aus dem Fahrzeug, der Isolierung
und der Holzplatte fern zu halten. Die Öffnungen in der
Isolierung werden mit einem scharfen Messer ausgeschnitten, dann die
Matten und die Platte wieder aufgelegt. Bis alle Durchbrüche
und Bohrungen angebracht sind, wiederholt sich das eventuell.
Dort wo der Platz für Einbauteile schon feststeht, wird die
Holzplatte durchbohrt und von der Unterseite Einschlagmuttern
eingeschlagen. Von oben können die Geräte jetzt mit
Gewindeschrauben befestigt werden.
Nach einem letztmaligen gründlichen Reinigen des Bodenbleches,
wird die Isolierung und Bodenplatte eingesetzt und mit Schlossschrauben
und dauerelastischem Dichtungsmittel durch das Bodenblech verschraubt.
Die überstehenden Teile der Bodenlüfter
können jetzt abgesägt bzw. plangeschliffen werden.
Abschließend wird der Bodenbelag in einem Stück
aufgeklebt.
Die Isolation eines Kastenwagens ist ein sehr wichtiges Thema. Gleichzeitig wird hier oft gepfuscht, oder bei gutem Willen doch Fehler gemacht. Ich will das bei unserem Ausbau auch nicht ausschließen, obwohl ich mich bemüht habe sauber zu arbeiten und dabei die meiste Zeit verbraucht habe.
Das große Problem beim Kastenwagen sind die mehrfach
gekrümmten Flächen, die zerklüftete
Karosserie, die vielen Riegel und Holme als potentielle
Kältebrücken und das Blech, aus dem das Fahrzeug
besteht.
Für mich kommen deshalb nur geschlossenporige
Polyethylenschaum-Platten in Frage, alle anderen Materialien haben mehr
Nachteile als sie durch die niedrigeren Preise kompensieren
können.
Bei flächigen Kabinen oder Boxen kann das anders sein, dort
ist eine geschlossene dichte Dampfbremse auf der Wohnraumseite leichter
zu realisieren.
Die Polyethylenschaum-Platten die von einem großen Zubehöranbieter unter dem Markennamen X-trem-Isolator auf den Markt gebracht werden, sind ideal für die Verarbeitung im Kastenwagen. Das Material ist dampfdicht, sehr biegsam und schmiegt sich gut an gekrümmte Flächen an, ist temperaturstabil, unempfindlich gegen die Schüttelei im Fahrzeug und leicht zu verarbeiten. Ich habe es mit einem Abbrech-Klingenmesser geschnitten und mit hitzebeständigem Kontaktkleber verklebt. Diese Verklebung muss unbedingt vollflächig erfolgen, damit keine feuchte Luft zwischen Isolation und Blech gerät und kondensiert. Rost wäre vorprogrammiert, ebenso wie bei anderen Materialien die den Wasserdampf nicht von den kalten Karosseriewänden abhalten können.
Nachtrag: Es kann sich lohnen, direkt beim Hersteller Trocellen GmbH in Toisdorf, über das Reststoffmanagement zu beziehen. Siehe Themen-Links
Sehr viel Arbeit, Frust und zerkratzte, zerschnittene
Hände habe ich mir eingehandelt, als ich die
Außenwand im Bereich der hinteren Kotflügel beklebt
habe. Die Wand des Fiat Ducato ist, wegen der Kraftverteilung, an
dieser Stelle praktisch zweischalig mit kleinen Handlöchern.
Ich schnitt also die Isolierung in Streifen, strich beide
Klebeflächen mit Kontaktkleber ein und puzzelte
später alles in dem Hohlraum wieder zusammen. Nun
heißt der Kleber nicht von ungefähr
"Kontakt"-Kleber. Wenn ich meine Hand mit den Isolierstreifen durch die
Löcher steckte, pappte das Zeug natürlich sofort
irgendwo an. Bis alles fertig war, hätte ich auch ein
Flüche-Lexikon produzieren können.
Die Dachflächen haben eine 3 cm dicke Isolation, weil das Womo
wegen der Solarfläche möglichst nicht im Schatten
steht.
Die Seitenflächen sind i.d.R. mit 2 cm und die Holme mit 1 cm
beklebt. Im Schlafbereich wurde wegen der Optik noch partiell mit
Isovelour (5 mm) verkleidet.
Der Fiat Ducato wird, durch Luftöffnungen in den seitlichen Längsholmen, hinter der Verkleidung vollflächig belüftet. Um eine, auf die Außenflächen aufgeklebte, Isolation voll wirksam werden zu lassen, müssen die Seitentaschen in Höhe der Bodenplatte nach unten gut abgedichtet und isoliert werden.
Daraus ergibt sich die Frage, warum nicht generell nur hinter
der Innenverkleidung isolieren?
Die glatten Außenhaut-Blechflächen
könnten ja noch zusätzlich mit 1 cm Isolation beklebt
werden um die thermische Abstrahlung Richtung Innenraum zu verhindern.
(Muss aber nicht sein denn bei Wind oder während der Fahrt hätte diese
Außenisolierung keine Wirkung, weil dann eine
gehörige Luftumwälzung stattfindet, die auch die
Hohlräume austrocknet.)
Jetzt noch die restlichen
Blechflächen, Ecken und Hohlräume dick mit
Hohlraumversiegelung ausgespritzt und die Rostgefahr sollte gebannt
sein.
Ich würde es bei einem evtl. nächsten Mal so
machen:
Eine vollflächige Innenverkleidung aus Sperrholz in
6 mm Dicke mit Verstärkungen im Bereich wo
Möbel angeschraubt werden.
Diese Innenverkleidung mit einer Zwischenlage von 1 cm X-trem-Isolator
an die Holme geschraubt. Die übrigen Flächen vorher
mit 2 oder 3 cm (oder mehr) dicken Platten auf der Außenseite
bekleben (ragen dann in den Hohlraum).
Das Ergebnis ist ein gut isolierter Innenraum ohne
Kältebrücken und dampfdicht. Das System hat nur einen
Nachteil; man verliert Innenraum, weil der Hohlraum zwischen
Innenverkleidung und Außenhaut nicht mehr genutzt werden kann
(außer für Leerrohre usw.)
Die 230 V Versorgung umfasst folgende Komponenten:
Außerhalb des Fahrzeugs: CEE-Verlängerungskabel und
ein kurzes Adapterstück, um sich auch bei nicht CEE gerechter
Infrastruktur versorgen zu können.
Im Fahrzeug: CEE-Eingangssteckerdose in die Fahrzeugaußenwand
eingebaut, gefolgt von einem zweipoligem 10 A-Sicherungsautomat -
besser mit kombiniertem Fehlerstrom-Schutzschalter ( FI ) 30 mA.
- Schutzleiter (gn/ge) 4 mm2 mit Karosserie verbinden.
Die, für Reisemobile vorgeschriebenen,
Gummischlauchleitungen Typ H07 RN-F 3x1,5 mm2 dürfen nicht im
gleichen Kanal wie 12 V Kabel verlegt sein. Sie sollen vor
Scheuerschäden geschützt, und gut befestigt werden.
Bei uns liegen die Kabel in Leerrohren, die wiederum hinter den
Seitenverkleidungen verlegt sind.
Die Litzenenden werden mit Adernendhülsen versehen. Notfalls
kann man auch verdrillen, aber niemals verlöten.
Verlötete Litzenenden sehen zwar gut aus, das Lot gibt aber
dem Pressdruck unter der Verschraubung nach und man hat nach einiger
Zeit brutzelnde, schmorende Wackelverbindungen. Außerdem
brechen die Adern gerne am Übergang der starren
Lötstelle zur flexiblen Litze - in einem Fahrzeug ist nun
einmal sehr viel Bewegung/Erschütterung.
Wenn nötig, dann Feuchtraum-Abzweigdosen verwenden. Zur
Verhinderung von unabsichtlicher Berührung von
spannungsführenden Teilen, werden Steckdosen in Hohlraumdosen
- besser in Berührungsschutzdosen mit Zugentlastung -
eingebaut.
An letzter Stelle stehen Steckdosen oder Lampen (nicht bei uns) als
Verbraucher.
Das Womo wird bei uns von April bis Ende Oktober genutzt, aber gebraucht haben wir die 230V-Anlage bisher noch nie,
Bei uns werden alle Verbraucher mit 12 V Gleichspannung betrieben. Zum Aufladen der akkubetriebenen Geräte, wie Handy oder Laptop, benutzen wir einen Wechselrichter 12 - 230 V, denn für jedes Gerät einen Autoadapter zu kaufen ist teurer als die Anschaffung eines Wechselrichters.
Um Abschätzen zu können in welcher Kapazitätsgröße die Anlage ausgelegt werden muss, ist eine Überschlagsrechnung, mit den Lasten aller genutzten Verbraucher, nötig.
In unserem Womo sieht das für Frühjahr und Herbst so aus:
| Gerät | Last in Watt W |
Strom in A A = W / 12V |
Tägl. Nutzung in Std h |
Kapazität in Amperestd. Ah |
| Kühlschrank | ca. 40 | 3,34 | 12 | 40 |
| Heizung | ca.12 | 1 | 8 | 8 |
| Sicherheitsventil | 0,4 | 0,03 | 24 | 0,8 |
| Tauchpumpe | 30 | 2,5 | 0,2 | 0,5 |
| Transistorleuchte | 8 | 0,67 | 1 | 0,67 |
| 2 Halogenlampen | 2x10 | 1,67 | 2 | 3,34 |
| 1Halo Waschkab. | 10 | 0,84 | 0,5 | 0,42 |
| Radio | 15 | Starterbatterie | ||
| Laptop | 80 | Wandler 12/230 | ||
| 53,73 Ah/d |
Der Tagesbedarf liegt somit bei ca. 54 Ah.
Radio und Laptop bleiben außen vor, weil das Radio von der Starterbatterie versorgt wird, und der Wandler nur während der Fahrt die diversen Akku auflädt, wenn die Lichtmaschine mithilft.
Als Herzstück unserer Anlage wählten wir
eine Solar-Batterie mit 105 Ah Kapazität und
Säure-Elektrolyt. Diese Batterie (richtiger: Akkumulator) hat
die gleiche Gasungskurve wie Starterbatterien und wird bei uns
während der Fahrt von der Lichtmaschine über ein
Trennrelais mitgefüttert.
Die zweite Energiespenderin ist die Sonne mithilfe eines monokristallinen
Solarmoduls von 75 Wp Leistung.
Mit dieser Auslegung hatten wir in Deutschland und südlicheren
Breiten genügend elektrische Energie. Einzig Mitte Oktober im
Schwarzwald bei Regenwetter, sank nach 4 Tagen Standzeit die Spannung
knapp unter 12 Volt.
Im 12 V-Netz können die Kabelquerschnitte nicht
groß genug gewählt werden, um
Spannungsabfälle auf den Leitungen zu vermeiden. Erlaubt sind
bis zu 0,8 V aber ein Verlust von 0,5 Volt sind m.E. das Maximum, was
man tolerieren sollte.
Der kleinste, von mir verlegte Querschnitt ist 2,5 mm2 und wird
für die Beleuchtung verwendet. Für die anderen
Verbraucher z.B. Tauchpumpe und die Heizung wurde 4 mm2 separat verlegt
und abgesichert, weil die Geräte ziemlich weit von der 12
V-Zentrale entfernt montiert sind. Solarmodul und
Kompressor-Kühlschrank bekamen Kabelquerschnitte von 6 mm2
verpasst.
Die Anlage ist in 8 Sicherungskreise aufgeteilt.
Bei uns wird Propangas zum Heizen und Kochen benutzt. Die
Verbraucher sind eine Trumatic C3402 Heizung /Boiler (Verbrauch max.
285 g/h), und ein Zwei-Flammen-Kocher (Gasverbrauch ca. 200 g/h).
Eine 5 kg, und eine 11 kg Flasche werden abwechselnd als Gebrauchs- und
Vorratsflasche eingesetzt. Sie sind in einem Flaschenschrank links
hinten im Heck untergebracht und mit Gurten verspannt. Dieser Schrank
ist luftdicht gegenüber dem Fahrzeuginnenraum
ausgeführt und hat eine unverschließbare
Dauerlüftung durch den Fahrzeugboden von 130 cm2 Querschnitt
(min. 100 cm2 vorgeschrieben).
An die jeweilige Gebrauchsflasche ist ein Druckminderer (30 mbar) mit
40 cm Schlauch angeschraubt. Dieser ist wiederum über eine
Schneidringverschraubung mit einem 8 mm Stahlgasrohr verbunden, das
jetzt den Gaskasten verlässt und zum Verteilerblock mit 2
Schnellverschluss-Absperrventilen führt. Diese Ventile sind
hinter der Tür im Vorratsschrank unter dem Bett angebracht und
vom Innenraum problemlos zu erreichen. Von hier führen weitere
Stahlgasrohre zur Heizung auf der linken, und zum Kocher auf der
rechten Fahrzeugseite. Um das Rohr nicht der Korrosion auszusetzen,
habe ich einen Rohrabschnitt, schon vor dem Einbau der Bodenplatte, in
der Isolierung zwischen Bodenblech und Holzplatte verlegt und die Enden
jeweils links und rechts an den Fahrzeug-Innenseiten herausstehen
lassen. Über dieses Stück wird jetzt der
Küchenblock auf der rechten Seite versorgt.
Beim Ablängen der Stahlgasrohre sollte man vermeiden,
dass Stahlspäne in das Rohrinnere gelangen. Weil man sich nie
ganz sicher ist, habe ich vor dem Verschrauben die Rohre mit Pressluft
durchgeblasen (Tankstelle). Das Biegen von 8x1 Rohren lässt
sich noch mit den Händen über die beiden Daumen
bewerkstelligen, wenn der Radius nicht zu eng gewählt wird und
es nur wenige Bögen sind. Anderenfalls sollte ein
Biegegerät gekauft oder geliehen werden. Wichtig ist auch,
dass die Bögen nicht zu nahe am Rohrende sind, um für
die Schneidringverschraubung noch ein unverformtes, sauber kalibriertes
Rohr zu haben. Die Verschraubungen selbst sind mithilfe von
Gasdichtpaste problemlos herzustellen.
Wenn gleich ein Gasdruckregler mit Mannometer angeschafft wurde, kann
die Dichtigkeit sofort geprüft werden, denn wenn der Druck
sich nach Stunden und Tagen nicht verändert ist alles dicht
(ersetzt aber nicht die Abnahme durch einen DVFG-Sachkundigen, der
prüft mit 150 mbar Luftdruck !).
Seit dem 01.01.2003 sind für neu zugelassene Fahrzeuge Anlagen
mit 30 mbar vorgeschrieben.
Die Vorschriften können nachgelesen werden im:
DVGW-Arbeitsblatt G607 "Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen"
Wasser, das Lebenselixier, wird bei uns in einem ca. 90 Liter
fassenden Einbautank mitgeführt. Er fand seinen Platz,
zwischen dem Gasschrank links im Heck und der Heizung hinter der
Nasskabine, unter dem Querbett. Ich wollte Gas / Wasser / Heizung
kompakt zusammengefasst unterbringen um den restlichen Raum
unzerklüftet für Gepäck zur
Verfügung zu haben. Als Tankmaße blieben aus diesem
Grund nur eine Grundflläche von 45 mal 45 cm über der
Hinterachse zwischen den anderen beiden Geräten. Obwohl es ein
schier unübersehbares Angebot an Fertigtanks im Handel gibt,
fand ich keinen passenden für diese Lücke.
Die erste Überlegung, den Tank aus einzelnen Kanistern zu
einer Batterie zusammen zu schließen, wurde wieder verworfen.
Es wären zu viele potentielle Leckstellen entstanden. Als
optimale Lösung bot sich ein Selbstbau an, genau nach den zur
Verfügung stehenden Maßen.
Weil ich schon einmal einen Tank für unseren Wohnwagen aus
Zinkblech zusammengelötet hatte, wurde die gleiche Technik
hier angewandt. Es entstand ein Würfel von 45 x 45 x 45 cm
Kantenlänge mit einem obenliegenden Handloch, einem
Zulaufstutzen (40 mm), Entnahmestutzen (10 mm) und einer
Entlüftung (10 mm).
Aktualisierung
Okt. 04:
Der Zinkblechtank hat sich nicht bewährt.
Mit dem 30-Liter-Tank im Wohnwagen hatte ich 15 Jahre lang keine
Probleme, aber mit dem wesentlich größeren
Zinkblechtank im Womo sehr wohl.
Wegen dem größeren Volumen hatte ich innen
Verstärkungsstreben eingelötet. Im 2. Jahr der
Nutzung, also 2004, sind in der Nähe der
Verstärkungen durch Materialermüdung Haarrisse
aufgetreten. Was es bedeutet, wenn das Frischwasser sich ungewollt im
Womo verteilt, kann sich jeder vorstellen.
Die neue Lösung ist ein Kunststofftank an gleicher Stelle. Bis jetzt keine Probleme.
Durch eine Tauchpumpe (ca. 20 l/min.) wird das Wasser zu den Zapfstellen gefördert. (Inzwischen Druckwasserpumpe, Tauchpumpe versagte in Estland.) Gesteuert wird die Pumpe durch Wasserhähne mit Schalter. Unmittelbar hinter dem Tank zweigt ein Strang zum Heißwasserboiler ab, sodass bei Bedarf heißes und kaltes Wasser zur Verfügung steht. Meines Erachtens reicht eine simple Tauchpumpenanlage für ein Womo dieser Größe vollkommen aus. (Der Meinung bin ich heute noch, aber man sollte dann immer eine Erstzpumpe dabei haben, denn ein Ersatz ist nicht überall erhältlich. Siehe oben.)
Für den Fiat Ducato gibt es einen ca. 80 Liter fassenden Tank zur Montage quer vor der Hinterachse. Dieser Einbauort hat den Vorteil des tiefen Schwerpunktes an der optimalen Stelle, also wurde nicht zweimal überlegt, sondern dieser Tank beschafft und als Abwassertank montiert. Das geschah noch vor der Montage der Fußbodenplatte, weil im Fahrzeugboden, abgestimmt auf den Tank, die Durchbrüche für die Abwasserleitungen des Küchenblocks, des Waschbeckens und der Dusche, angebracht werden mussten ( s.o. bei Durchbrüche).
Die Entleerungsgarnitur kann unter einem kleinen Tanksumpf, in der rechten hinteren Ecke, befestigt werden. Leider verliert man dann sehr viel Bodenfreiheit. Wir haben die Tankentleerung seitlich am Sumpf angebracht um zwischen den Reifen möglichst viel Bodenabstand zu haben, aber mit dem Nachteil, dass der Tank nicht vollständig entleert werden kann. Ich denke mit dem restlichen halben Liter im Tank kann man leben.
Mit der Auswahl der Heizung haben wir uns schwer getan. Das
gute Stück hat seinen Preis und es hat lange gedauert bis wir
uns zu der Trumatic C-Boiler/Heizung entschieden hatten.
Sie liefert Wärme und Warmwasser aus einem Gerät,
auch während der Fahrt, ist elektronisch gesteuert, liefert in
der zweiten Heizstufe 3400 Watt Wärmeleistung, was
für einen Kastenwagen völlig ausreichend ist, und
verbraucht dabei max. 285 g/h Gas
Der Standort für das Gerät war schon früh
festgelegt, die Einschlagmuttern für die Befestigung waren
schon vor der Verlegung der Bodenplatte in diese gesetzt worden, nur
die Führung der Warmluftverteilung wollte gut
überlegt sein. Hier das Resultat.
Später wurde uns bewusst, dass es damit allein nicht getan ist. Die Heizung ist unter dem Bett sehr abgetrennt vom Wohnraum untergebracht. Die stündlich max. 260 m2 geförderte Luft muss aber auch wieder zurückgeführt werden, deshalb wurde ein Lüftungsgitter in die Wandverkleidung bei der Essecke geschnitten um im Hohlraum zwischen Innenverkleidung und Isolierung eine Luftrückführung bis zur Heizung zu ermöglichen. Eine weitere Rückströmmöglichkeit wurde durch den Küchenblock und den Stauraum geschaffen.
Ich denke, ohne Toilette und Waschbecken hat ein Wohn- oder
Reisemobil seinen Namen nicht verdient. Anders sieht die Sache mit der
Dusche aus. Im Wohnwagen hatten wir keine, aber da stand man auch
überwiegend auf Campingplätzen. Das Reisemobil
beinhaltet mehr Unabhängigkeit, deshalb sollte auch eine
Duschmöglichkeit vorhanden sein, dachten wir. Das Problem
einer Nasskabine mit Dusche ist allerdings die Wasser- und
Dampfdichtigkeit.
Der Selbstbauer hat zwar die Möglichkeit, auf
Sanitärkabinen in unterschiedlichen Bausteinvarianten
zurückzugreifen, aber die haben meist gerade Wände,
sind also für einen Kastenwagen mit seinen gewölbten
Außenflächen nicht recht geeignet, wenn nicht zu
viel Platz verloren gehen soll. Dazu kommt, dass der Grundriss dem
Fertigprodukt angepasst werden muss und wo sowieso schon mit dem
Zentimeter gegeizt wird, macht das keinen Sinn. Wir hatten schon
Probleme eine Duschwanne in der Größe zu bekommen,
die unserer Kabine entsprach. Was bleibt übrig? Alles selbst
machen.
Von Vorteil war jetzt, dass unsere Nasskabine nur eine Dachluke und kein Fenster hat, das verringert die Leckagemöglichkeiten enorm. Da keine passende Duschwanne zu bekommen war, bestand die erste Aufgabe darin, eine solche zu machen
Ich erinnerte mich an die verschiedensten, skandinavischen
Holzhäuser. Mit PVC ausgekleidete Bäder
sind dort die Regel.
Über einem, zum Abfluss geneigten Fußboden, ist PVC
verklebt, der über Hohlkehlen an der Wand hochgezogen ist. Die
Zimmerecken sind verschweißt. Dann wird der Wandbelag,
ebenfalls aus PVC, auf die Wand geklebt und überlappt die
Bodenwanne, fertig und dicht! (Ich nenne das Material mal so, ob es
wirklich PVC ist weiß ich nicht, aber jeder weiß
was ich meine)
Genau so habe ich es in der Nasskabine auch gemacht.
Am Waschtisch befindet sich ein Einhebelmischer mit herausziehbarem Duschkopf und dem nassen Vergnügen steht nichts mehr im Wege.
Zur Praxis:
Wasserdicht ist die ganze Geschichte, aber zugegeben, so komfortabel
wie zu Hause ist die Sache dann doch nicht. Da ist zum Einen der recht
beengte Platz, dann das kostbare wenige Wasser, das noch geringere
Volumen des Abwassertanks und als nächstes das Duschwasser,das
nicht sauber abläuft, wenn das Fahrzeug zu schräg
steht.
Wir sind dazu übergegangen uns mit dem Waschlappen
gründlich zu waschen und anschließend abzubrausen,
das ist ein brauchbarer Kompromiss für die
Verhältnisse in einem ausgebauten Kastenwagen.
Ich brauche wohl nicht betonen, dass jede sich bietende Gelegenheit,
außerhalb des WOMO zu baden oder duschen, wahrgenommen wird.
Holz war schon immer ein Werkstoff mit dem ich gerne gearbeitet habe. Beruflich habe ich damit nichts zu tun, aber die Möbel in unserem WOMO sind nicht die ersten, die ich gebaut habe. Zwei linke Hände habe ich auch nicht, deshalb ist meine Kellerwerkstatt auch gut mit Werkzeug bestückt und ich machte mir keine Sorgen wegen dem Möbelbau. Was für mich neu war, dass waren die vielen Schrägen, an die die Möbel sauber angepasst werden mussten. Das gipfelte bei den Oberschränken darin, dass nur noch die Klappen rechtwinklig waren, alles Andere musste nach Schablonen hergestellt werden. Mit dem Ergebnis bin ich aber zufieden ;-)
Die erste Überlegung war, wie soll die
Oberfläche aussehen? So ein kleiner Raum verträgt
keine dunklen Farben aber wie ein Labor sollte es auch nicht aussehen.
Die Decke wurde mit weiß kaschierten, 4 mm
dicken HDF-Platten verkleidet. Auch die Sitzecke sollte eine
weiße Wandverkleidung bekommen. Für den
Fußboden wurde hellgrau mit dunklen Punkten gewählt.
Die Sitze sind blau, und die Möbel? Wir wählten
Buche.
Pappelsperrholz mit Buchefurnier in 16 mm Stärke konnte ich
nicht in unmittelbarer Nähe kaufen, deshalb wurden die
großen Teile, Seitenwände der Nasskabine, zwei
Schrankseiten und die Vorderfront des Küchenblocks aus
buchefurnierter Multiplexplatte hergestellt. Weil das Holz schwerer ist
als mir lieb war, habe ich bei den anderen Holzteilen noch mehr auf das
Gewicht geachtet. In den Möbeln kam 10 mm Pappelsperrholz zum
Einsatz und für die Frontflächen 5 mm buchefurniertes
Sperrholz, das je nach Einsatz mit dem zehner Pappel aufgedoppelt, verleimt
und verpresst wurde.
Die außenliegenden Kanten und Ecken wurden abgerundet, die
Möbel mit den Beschlägen provisorisch zusammengebaut,
angepasst, wieder demontiert, geschliffen und lackiert.
Als Lack wählte ich wasserlöslichen Parkettlack der
mit den erforderlichen Zwischenschliffen drei Mal allseitig aufgebracht
wurde. Das war nicht billig, brachte aber die Maserung gut zur Geltung
und eine pflegeleichte, kratzfeste, mattglänzende
Oberfläche.
Alle Möbel wurden am Boden, den Längsholmen, und alle
großen Teile auch an den Säulen, verschraubt. Dabei
wurden verschiedene Techniken angewandt. Bei Säulen, wo
Multiplexsperrholz hinterlegt werden konnte, wurde durch das Blech in
das dahinter liegende Holz geschraubt, wo geschlossene
Hohlräume waren, setzte ich Nietmuttern ein und verschraubte
dann mit Maschinenschrauben, in Holz wurden Spaxschrauben verwendet.
Bestuhlt war der Ducato mit einem Fahrersitz und einer
Beifahrer-Doppelsitzbank. Diese musste gegen einen Einzelsitz
ausgewechselt werden. Lange suchten wir im Internet danach, ohne
Erfolg, aber dann bot jemand zwei Drehsitze an. Weil sowieso
Drehkonsolen eingebaut werden sollten, griffen wir zu.
Die Sitz- und Essecke befindet sich direkt hinter dem Fahrersitz,
dieser kann nun umgedreht werden und bietet einen Sitzplatz. Auf der
anderen Tischseite, mit Blick in Fahrtrichtung fehlte noch eine
Sitzbank, warum nicht die Beifahrer-Doppelsitzbank nutzen?
Der Laderaumboden liegt ca. 11 cm tiefer als die Fahrerkabine, um die
Sitzbank zu nutzen musste zwischen Nasskabine und Fahrersitz ein Podest
eingebaut werden. Das war nicht weiter schlimm, aber wegen der, nach
hinten geneigten Rückenlehne, musste, wollte man nicht zu viel
Platz verlieren, die Vorderseite der Nasskabine einen
"Hüftschwung nach hinten bekommen," was mich Nerven gekostet
hat. Auf den Bildern im Foto-Album
sieht man, was ich meine.
Der Laderaumboden wurde von unten mit verzinktem Flacheisen
verstärkt und der Sitz mithilfe von Distanzrohren mit dem
Wagenboden verschraubt. Jetzt heißt es: "Platz nehmen zum
Thronen."
Ich habe nicht alle Arbeiten hier Revue passieren lassen, aber wer bis hierher gekommen ist, für den ist die Markise oder der Fahrradträger auch kein Problem mehr. Eines ist aber gewiss, das ist alles nicht so schnell gemacht wie hier gelesen. Ich bin sicher nicht das Maß aller Dinge, habe aber ein halbes Jahr intensiv daran gearbeitet.
Und was habe ich nun davon? Ich muß zum TÜV!
Ich habe ein gespanntes Verhältnis zum TÜV in unserer
Kreisstadt, was sich auch nicht entspannte nachdem ich zu Beginn meiner
Ausbauerei ein Vorgespräch führte. Ich wurde sehr kurz und bündig
abgefertigt mit dem Hinweis, dass ich mich an die Vorschriften des
Karosseriebaus (o.ä.) zu halten hätte, keine
tragenden Teile schwächen dürfe, und man keine
Abweichungen davon tolerieren und abnehmen könne.
Ich war nach dem Gespräch ziemlich geknickt, meinte
ich doch nach dieser Aussage kein Fenster einbauen zu können.
Bei einem Gespräch mit dem Händler, der mich mit den
Ausbauteilen belieferte, meinte der, das sei kein Problem, denn das
Fenster würde ja mit einem Verstärkungsrahmen
montiert und der übernimmt die Versteifung der
Blechfläche. Im übrigen solle ich mich mit dem
TÜV in seiner Stadt in Verbindung setzen, die Leute
hätten schon Routine mit der Abnahme von Ausbauten, er selber
sei dort ja Dauerkunde.
Dieses TÜV-Gespräch war wesentlich
konstruktiver und ich bekam auch Tipps mit auf den Weg.
Trotzdem war ich aufgeregt als der Tag der Abnahme gekommen war. Zuerst
hat mein Händler die Gasabnahme durchgeführt,
anschließend führ ich dort zum TÜV und
ließ die normale Abnahme und anschließend die
Abnahme zum Sonderfahrzeug machen.
Ohne Probleme.
Jetzt steht im Brief ein Leergewicht von 2600 kg eingetragen,
im Gegensatz zu vorher 1955 kg.
Das bedeutet, dass mein Ausbau mit 645 kg zu Buche schlägt. Ob
das nun viel oder wenig ist, kann ich mangels Vergleichswerten nicht
beurteilen.
Mit den verbleibenden 650 kg Zuladung kommen wir problemlos klar.
Das solls nun erst einmal gewesen sein.
Sollte es offene Fragen geben, dann bitte den Kontakt nutzen.
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